Georgischer Spieler war in Heidelberg gedopt
Der georgische Rugby-Nationalspieler Irakli Chvihivivadze ist bei den anlässlich des Europameisterschaftsspiels zwischen Deutschland und Georgien am 7. Februar 2009 in Heidelberg vom International Rugby Board (IRB) durchgeführten Kontrollen des Dopings überführt und mit einer Sperre von vier Monaten belegt worden. Dies entschied das IRB-Sportgericht unter Vorsitz von Graeme Mew (Kanada) und mit Dr. Barry O’Driscoll (Irland) und Gregor Nicholson (Schottland). Das Urteil ist rechtskräftig.
Im Urin des Spielers, der während einer mündlichen Verhandlung per Telefonkonferenz eingeräumt hat, während eines abendlichen Ausgangs aus dem Trainingslager der Georgier in Frankreich von Freunden eines Freundes gezwungen worden zu sein, einen Joint zu rauchen, ist ein Cannabis-Metabolit in der Konzentration von 38,3 ng/ml festgestellt worden, was den erlaubten Wert von 15 ng/ml deutlich überschreitet. Der Spieler hat auf die Analyse der B-Probe verzichtet.
Claus-Peter Bach - 19.09.09
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